Geschichte

Nach einem tödlichen Badeunfall im Jahre 1963 beschloss der Revierförster Alfred Schad der schon seit 1961 Mitglied der DLRG Offenburg war, einen Stützpunkt der DLRG in Schutterwald zu gründen.

Mit 13 aktiven Mitgliedern gründete Alfred Schad im Juni 1964 den DLRG Stützpunkt. Insgesammt hatte er damals 48 passive und aktive Mitgieder. Zur Stützpunktgründung überreichte die Gemeinde Schutterwald einen kleinen Grundstock an Rettungsmittel, wie: Schlauchboot, Flossen und Rettungsring. Schon im ersten Jahr der Stützpunktgründung waren die Voraussetzungen geschaffen, die DLRG Schutterwald zur eigenständigen Ortsgrupe zu ernennen. Mit befreundeten Gemeinden, wie Kehl, Offenburg, Gengenbach und Schutterwald, Vertretern des DLRG Bezirks Ortenau wurde am 1. Oktober 1964 im Gasthaus "Ochsen" in Schutterwald die DLRG Ortsgruppe aus der Taufe gehoben. Somit war der Grundstein für die DLRG Arbeit gelegt.

In den Jahren 1975-1979 wuchs die Ortsgruppe stetig. Die Mitgliederzahl war auf 160 angewachsen, wovon man rund ein Drittel als Aktive bezeichnen durfte. Nachdem Hans-Martin Rotert und Werner Ritter 1981 die Lehrbefugnis erwarben, konnten schon bald die ersten Rettungsschwimmkurse durchgeführt werden. Auch die Tauchergruppe konnte wieder zunehmende Aktivitäten aufweisen. 1985 wurde ein neues Rettungsboot angeschafft um den zunehmenden Surfsport abzusichern. Schon ein Jahr später konnte unter Teilnahme von Vertretern des Landkreises, der Gemeinde und befreundeter Ortsgruppen ein neuer Rettungswagen in Dienst gestellt werden. Dieser wurde fast gänzlich durch öffentliche Mittel und Spenden finanziert. Vom 5. bis 7. August 1989 feierte die DLRG-Ortsgruppe Schutterwald ihr 25 jähriges Bestehen im Rahmen eines Seefestes.